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c h u t z d ä c h e r - h a n g h a
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Als oberstes Gestaltungsprinzip dieses Projektes gilt, dass der Schutzbau der Konservierung des Denkmalbestandes dient und überdies keine Konkurrenz zu den umliegenden Ruinen des archäologischen Parks bilden darf. Um die für
die Erhaltung der Ruinen schädlichen Klimaschwankungen (Temperatur,
Luftfeuchtigkeit) in der Anzahl und ihren Dem Verlauf des Geländes vor der Ausgrabung folgend, soll ein bewachsenes Schutzdach über den Ruinen schweben. Glaspyramiden signalisieren die Zentren der einzelnen Wohneinheiten unter einem wiederbewachsenen Dach. Anstelle allfälliger, notwendiger Unterzüge verleiht eine zarte Stahlseilkonstruktion optische Leichtigkeit. Die Flexibilität des Konstruktionssystems gestattet es die notwendigen Stützen dort aufzustellen, wo sie restauratorisch nicht schaden. Die
Gestaltungselemente im Inneren sind der zeitlosen Formensprache des
Schiffsbaus entlehnt - die Stützen sind wie Masten gestaltet, die
Geländer wie Relings und die Besucher bewegen sich auf Stegen durch das
Museum. Wo der nackte Fels freiliegt und die Kulturschichten fehlen, wurde
auf Überdachung verzichtet und ein museumsinterner Hof angelegt. Alle
außen sichtbaren neuen Mauern bestehen aus Sichtziegeln, wodurch sie sich
in die Landschaft integrieren. Der Eingang des Museums wird in der Formensprache
unserer Zeit durch ein luftiges, schattenspendendes Lamellendach signalisiert.
Zur Orientierung der Besucher werden die Peristylhöfe als Zentren der einzelnen Wohneinheiten deutlich hervorgehoben. Über den Höfen sind Glaspyramiden angebracht, die im Sommer zur Seite geschoben werden können. Durch diese Öffnungen ergibt sich eine Lichtführung, die jener in der Antike äquivalent ist. Die Steuerung der Luftbewegung und die Raumkonditionierung wurde am Modell erprobt. Die Belichtung der direkt an der Kuretenstraße gelegenen Werkstätten und Tavernen erfolgt im Unterschied zu jener der Wohnbereiche durch Lichtkuppeln. Das Projekt ist unabhängig von den Restaurierungsarbeiten in Teilabschnitten realisierbar.
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